Adoption


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Lebenslauf Markus Steffen

Unser Dossier

Lebenslauf

Ich heisse Markus Steffen. Das Licht der Welt erblickte ich in Sankt Gallen am 22.Mai 1976. Mein Bruder Andreas, kam fast auf den Tag genau zwei Jahr nach mir zur Welt und zwar am 23. Mai 1978. Er und ich wohnten damals zusammen mit meinen Eltern Theodor und Nelly Steffen in Gossau.
Die damalige Zeit war sehr schön. Da meine Eltern ein relativ gutes Einkommen hatten konnten wir uns recht viel leisten. Deswegen reisten wir im Normalfall mindestens einmal im Jahr in den Urlaub. Ich erinnere mich gerne an die Zeit zurück. Zum Beispiel an die schöne Zeit auf Sizilien, an das gemietete Ferienhaus mit Meerblick. Was ich auch nicht mehr vergessen werde sind die Weihnachtsfeiern mit meinen Eltern zusammen mit den Grosseltern. Mein Bruder und ich hatten eine sehr unbeschwerte Kindheit. Unser Spielplatz war das Fabrikareal vom Gelände auf dem wir wohnten und am Wochenende hatten wir das ganze Areal praktisch für uns alleine.
Bei unserm Nachbarn durften wir zusammen mit seinem Sohn eine kleine private Disco, für und alleine, einrichten. Wahrscheinlich war das einer der Punkte, dass ich später zusammen mit einem Freund eine öffentliche Disco organisierte.
Meine Frau und ich haben uns vor cirka 15 Jahren in Flawil im Restaurant Weisses Kreuz über eine Kollegin kennengelernt. Leider hat es nicht von Anfangan zwischen uns gefunkt. Den Kontakt hielten wir irgendwie immer aufrecht. Vor ca. 3 Jahren sind wir dann zusammengekommen. Seit Mitte 2008 wohnte ich mit ihr zusammen in Herisau und heiratete sie auch dort am 10.September 2009 auf dem Standesamt.
In unserer Beziehung führt meine Frau den Haushalt und passt auf unseren Hund Luna auf. Am 1.Juli 2010 kauften wir, dann zusammen ein Haus in Wängi, wo wir auch kurz darauf einzogen. Da ich in Wil arbeite habe ich dadurch einen kürzeren Arbeitsweg. Es fiel mir zwar ein bisschen schwer aus der Wohnung in Herisau wegzuziehen, da meine Eltern und mein Bruder im selben Haus wohnten.
Aber der Kontakt zu meinem Bruder hatte etwas nachgelassen, seit er bei der Jowa arbeitet und er dadurch Schichtarbeit hat.
Zu meinen Eltern habe ich immer noch sehr regen Kontakt. Es ist mir auch ziemlich wichtig was sie für eine Meinung haben und nehme gerne Rücksprache mit ihnen. Sie haben auch immer Tipps bereit was die Umbauten am Haus betreffen, da mein Vater bereits ziemlich viele Erfahrungen in diesem Bereich hat. Was ich schade finde ist, dass sich meine Grossmutter, seit sie im Gesicht operiert wurde, nicht mehr an die Weihnachtsfeier bei meinen Eltern teilnimmt.
Ich leitete beim Hundesport Neckertal in Nassen zirka für 5 Jahr die Familiengruppe (Erziehungskurs...). Da mein Hund in der Zwischenzeit 13 Jahre alt ist und nicht mehr so gut zu Fuss ist, bin ich nicht mehr aktiv in diesem Bereich tätig. Vor etwa einem Jahr haben wir uns Korallenfingerlaubfrösche und Weisslippenlaubfösche angeschafft. Anschliessend sind wir dem Terrarienverein Ostschweiz beigetreten. In unserer Freizeit sind wir im Sommer öfters auf Mittelaltermärkten unterwegs. Wir haben seit diesem Jahr, mit einem kleinen Mittelalterstand, an solchen Märkten auch teilgenommen.
Ich bin römisch-katholisch erzogen worden. Ich bin auch sehr an anderen Religionen (Hinduismus, Buddhismus...) oder Glaubensrichtungen intressiert. Was ich auch sehr gerne mache ist das Reisen. Aus diesem Grund habe ich mir vor zirka 5 Jahren einen Wohnwagen gekauft. Politisch bin ich nicht sehr engagiert, da ich nicht wirklich ein grosser Redner bin.
Lebensphilosophie: Geniesse das Leben, solange du kannst (solange du niemandem schadest), man weiss nie, wann einem die letzte Stunde schlägt.
Was ich für mich als wichtig ansehe sind die guten zwischenmenschlichen Kontakte. Dazu gehört zum Beispiel Treue oder Ehrlichkeit, und nicht das finanzielle. Für unwichtig hatte ich auch, was für Kleider jemand trägt, es ist doch viel wichtiger wie jemand ist.
Meinen Platz in der Gesellschaft ist nicht ganz einfach zu beschreiben, da ich eher ein Durchschnittsschweizer bin der am Morgen zur Arbeit geht und am Abend zuhause ist. Was eventuell etwas spezieller ist. Wir sind manchmal in der Gothik-Szene unterwegs und fallen dann durch unsere Kleider etwas auf. An der Gothik-Szene gefällt mir, dass jeder so akzeptiert wird wie er ist. Ebenso gefallen mir die schönen und aufwendigen Kleider.
Meine Frau ist sehr einfühlsam, zuverlässig, mitfühlend, warmherzig, ehrlich.
Sie setzt sich für Schwächere ein, wenn sie merkt das sie unfair behandelt werden. Was sie auch sehr gut kann ist das Zuhören und man kann richtig gute Gespräche mit ihr führen.
Mir ist in einer Ehe wichtig, dass man ähnliche Interessen hat und dadurch auch vieles zusammen unternehmen kann. Der Zusammenthalt, das Sprichwörtliche durch Dick und Dünn gehen, hat auch einen sehr hohen Stellenwert in einer Beziehung. Von grossem Wert ist auch das Vertrauen und die Treue. Gute Gespräche sollten eigendlich auch zu einer guten Ehe gehören.
Den ersten Schultag hatte ich 25. April 1983 im Haldenbühl Schulhaus in Gossau. Ich wurde damals durch Herr Sutter die ersten zwei Jahre in der Einführungsklasse unterrichtet. Was noch recht praktisch war, weil wir wurden mit dem Schulbus zur Schule gebracht wurden. Die sprachlichen Fächer lagen mir damals schon nicht so optimal, im Gegensatz zum Rechnen. Am 24. März1985 gingen die ersten zwei Jahre Einführungsklasse zu Ende und ich wechselte das Schulhaus für die nächsten fünf Jahre. Im Gallus Schulhaus war leider nur für ein Jahr Frau Odermatt meine Lehrerin. Anschliessend war ich bei Frau Widmer in der Klasse. Zu Mitschülern aus dieser Zeit habe ich teilweise noch heute Kontakt. In den letzten zwei Jahren war ich bei Herr Bischofberger in der Klasse, bis die Primarschule am 24. Juni 1990 für mich zu Ende war. Ich kann mich noch sehr gut an die schönen Schulzeiten errinnern.
Die Realschule hatte ich wieder im Haldenbühl Schulhaus in Gossau. Meine Klasse unterrichtete Herr Bollhalder. In den sprachlichen Fächern habe ich leider keine grossen Verbesserungen gemacht, aber in den rechnerischen Fächern habe ich mich weiter verbessert. Mit Herrn Bollhalder unternahmen wir auch ein wunderschönes Klassenlager nach Sedrun. Am 8. Juli 1993 war die obligatorische Schulzeit für mich vorbei. Die gesamte Schulzeit war sehr Schön mit vielen schönen Erlebnissen, an die ich mich gerne zurückerinnere.
Am 8.August 1993 begann ich eine Lehre als Tiefbauzeichner. Der Lehrbetrieb E.Wehrli in Gossau lag direkt auf der anderen Strassenseite. Nach etwa einem halben Jahr hatte ich aber Ärger mit dem Chef. Wir einigten uns, dass ich das erste Lehrjahr bei ihm abschliessen kann. So konnte ich mir einen zweiten Lehrbetrieb suchen der mich anschliessend für das folgende zweite Lehrjahr übernahm. Zum Glück fand ich einen Betrieb in Sankt Gallen der bereit war mir diese Chance zu geben. Anfang August konnte ich so beim Ingenieurbüro Signer meine Lehre weiter fortsetzen und im 1997 mit einem Notenschnitt von 4,5 abschliessen.
Vom Lehrbetrieb Signer aus durfte ich auch zwei CAD-Kurse bei der CDS in Heerbrugg besuchen. Die neuen Erkenntnisse konnte ich anschliessend im Betrieb auch praktisch anwenden.
Neben der Ausbildung zum Tiefbauzeichner machte ich noch weitere Kurse so besuchte ich zweimal einen dreitägigen Betriebssanitätergrundkurs in Nottwil beim Schweizerischen Samariterbund. Im Jahr 1997 bestand ich noch die Taxi-Prüfung.
Im Sommer 1997 besuchte ich die Sänitätsrekrutenschule in Losone TI. Nach dem Militär hatte ich keine Stelle deshallb half ich meiner Mutter bei den Taxi-Fahrten aus. Anfang August 1998 fuhr ich beim Top-Taxi in Herisau bis zum 4.Januar 1999. Dieses Mal konnte ich einen direkten Übergang zu Funk-Taxi ebenfalls in Herisau machen. Am 1. Juni 1999 konnte ich im selben Betrieb wo mein Vater arbeitete, der Kabe-Farben in Gossau, eine Stelle in der Abtönerei übernehmen. Sie kündigten mir die Stelle anschliessen auf Ende Februar 2000. Danach war ich ein halbes Jahr arbeitslos, bis ich eine Anstellung bei Strittmatter und Partner in Sankt Gallen fand. Bei diesem Ingenieurunternehmen war es meine Aufgabe die Zonenpläne der verschiedenen Gemeinden zu digitalisieren. Als diese Aufgabe erledigt war wurde ich widerum entlassen.
Seit dem 1.August 2001 arbeite ich bei der Firma Holenstein Transport in Wil als LKW-Fahrer und bin für sie in der ganzen Schweiz unterwegs. Wir transportieren fast alles. Was wir nicht im Fuhrpark haben sind Kühllastwagen. Ich habe Fuhren wo ich am Abend zuhause bin. Die Regionen in denen ich vorwiegend unterwegs bin sind die Ostschweiz oder zwischendurch mal Basel. Mir gefällt dieser Beruf da man recht viele Regionen kennenlernt und weil er recht abwechslungsreich ist. Ich hoffe ich kann diesen Beruf noch eine Weile ausüben.
Da meine Frau im Moment keiner beruflichen Tätigkeit nachgeht, ist das mit der Anpassung im Berufsleben keine grosse Änderung. In Notfällen haben wir noch beide unsere Eltern die uns mit Rat und Tat zur Seite stehen.
Meine Frau hat sich leider vor meiner Zeit unterbinden lassen, da sie sich mit ihrem damaligen Verlobten kein Kind vorstellen konnte. Das Risiko war für sie zu hoch das das Kind Epilepsie haben könnte, da er diese Krankheit ebenso hatte so wie ihr Vater. Als wir dann zusammen gekommen sind war das zum Teil schon ein Thema für uns. Wir fingen an verschiedene Varianten abzuwägen.
Variante eins die wir uns überlegt haben ist das Rückgängigmachen der Unterbindung, was leider eine Erhöhung der Eileiterschwangerschaft mit sich zieht.
Variante zwei war die künstliche Befruchtung, diese war lange im Rennen, doch dann mussten wir sagen, dass das Risiko mit den Medikamenten, die eventuell meine Frau nehmen muss zu hoch ist.
Ein weiterer grosser Nachteil dieser beiden Variante ist, dass bei beiden die Gene der Frau verwendet werden. Da sie schon mehrere Krankheiten (Asthma, Allergien und Neurodermitis) hat ist die Wahrscheinlichkeit sehr gross, dass die eine oder andere Krankheit vererbt würde.
Der Kinderwunsch ist bei mir schon recht lange vorhanden. Bis jetzt hatte ich meistens eher ältere Freundinnen.
Meine erste Beziehung mit der ich zirka 5Jahr zusammen war hatte drei Kinder. Sie waren 6,7 und 9 Jahre alt als wir zusammen kamen. Was ich im Zusammenhang mit diesen Kindern nicht mehr vergessen werde sind die Ferien in Wien. Wir waren damals zusammen nach Wien zu meinen Verwandten gefahren. Als es meiner damaligen Freundin schwindlig wurde und sie meinte, wir sollen ohne sie ins Haus des Meeres gehen. Später rief mich meine Verwandten auf dem Handy an und orientierten mich, dass sie die Notärztin angerufen haben. Sie teilten mir auch noch mit das die Notärztin das Gefühl habe das sie bei meiner Freundin Herzrhythmusstörungen gehört habe und sie deshalb ins Spital müsse. Ich war sehr froh als sie im Spital nichts mehr feststellten und sie wieder gehen konnte.
Meine zweite 5 jährige Beziehung hatte ebenfalls schon 3 Kinder wobei zwei bereits Erwachsen waren und der Sohn der noch zu Hause lebte, war 12 Jahre alt. Sein Vater starb etwa ein Jahr bevor wir uns kennenlernten.
Darum hatte ich bis dahin diese Gedanken wegen einem eigenen Kind noch gar nicht so extrem. Jetzt wo ich verheiratet bin und keine Kinder vorhanden sind, ist es irgendwie so ruhig und leer. Ich sehe es als einen Sinn in meinem Leben an einem Kind Geborgenheit zu geben und ich finde es schön für ein Kind Verantwortung zu übernehmen. Es ist auch mein Wunsch nach einer Familiengründung, schöne Erlebnisse zu teilen und etwas weiterzugeben. Kinder haben für mich einen hohen Stellenwert. Die Variante Adoption ist ganz klar die Beste von allen.
Ich möchte diesem Kind eine möglichst ähnliche Erziehung wie ich hatte geben. Ganz klar ohne Gewalt, behütet, ehrlich und weltoffen da ich diese Sachen selber als sehr wichtig ansehe.
Die Adoption war für mich schon immer ein normaler Weg zur Familiengründung. Meine Eltern hatten mal ein bisschen Ahnenforschung über unsere Familie betrieben. Was mich damals sehr beeindruckt hat waren die Bedingungen für die Einsicht in die Akten der Gemeinde. Da stand ganz klar: Man müsse adoptierte Kinder wie leibliche ansehen, für mich war das eigendlich ganz selbstverständlich. Seit ich mich mit diesem Thema befasse habe ich noch grösseren Respekt vor Leuten die Kinder aus dem Ausland adoptieren. Es ist zwar eine Adotion wie jede andere, aber der Widerstand in der Gesellschaft ist schon ein Stück grösser.
Da wir uns schon ziemlich von Anfang an überlegt haben ob Inland- oder Auslandadoption infrage kommt und wir uns für Inland entschieden haben, fanden wir im Internet immer nur informationen über Auslandadoptionen. Deshalb entschlossen wir uns auf die Gemeine zu gehen für weitere Informationen. Diese wusste uns auch nicht gleich weiter zu helfen und verwies uns an Herr Schwager von der Vormundschaft Wängi. Kurz darauf gingen wir bei ihm vorbei. Er drückte uns einen Stapel Blätter in die Hand, und orientierte uns, dass wir einen Kurs besuchen sollen. Diesen Kurs besuchten wir in Winterthur. Er war recht informativ und hat uns in unserem Vorhaben ein Kind zu adoptieren noch mehr bestärkt.
Das mit den Wünschen ist so eine Sache. Das Geschlecht kann man bei einem leiblichen Kind auch nicht wünschen, also würde ich sagen überspringen wir das Geschlecht. Beim Alter ist es anders. Am liebsten wäre mir ein Kind zwischen 0 und 3 Jahre, aber es ist aber eigentlich unwichtig. Beim Herkunftsland haben wir uns für die Schweiz entschieden da wir uns beide mit der Schweiz verbunden fühlen und wir beide keine Fremdsprachenkenntnisse besitzen.
Die Behandlung gegen Unfruchtbarkeit steht bei uns eigentlich nicht mehr zur Diskussion, da meine Frau unterbunden ist. Ein weiterer Grund ist, dass die Wahrscheinlich sehr hoch ist, dass unser Kind eine Krankheit meiner Frau erben könnte (Asthma, Allergien und Neurodermitis).


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